Frau Dr. Eder, Public Health Ärztin in Kamerun

 



besucht das Berufskolleg Pflege








Frau Dr. Eder lebt und arbeitet seit 1987 in Afrika als Entwicklungshelferin und Public Health-Ärztin.


Sie berichtete über ihre Arbeit vor Ort und speziell über  ihr Projekt "Hilfe für Frauen und Mädchen in Afrika" sowie  über das Gesundheitssystem und über die Ernährung in Kamerun.

  

Frau Dr. Eder gründete mit der Bauingenieurin Patience Mollè  Lobè, einer Kamerunerin,   das Sozialzentrum HUPJRFI (halte utile pour jeunes filles), was so viel bedeutet wie helfender Halt für junge Mädchen. Die Mädchen werden dort ein Jahr lang intensiv betreut, individuell an Schulen oder in eine Berufsausbildung vermittelt und auch dort weiterbegleitet. Pro Jahr können 20 - 30 Mädchen aufgenommen und betreut werden.


Kamerun ist ein Entwicklungsland in Zentralafrika. 41 % der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre. Die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen liegt bei über 60 %. In der 3,5 Millionenstadt Douala leben zwischen 1500 00 und 200 000 Mädchen, die Hilfe benötigen, da sie verstoßen oder vergewaltigt wurden oder sogar zur Überlebens-Prostitution gezwungen sind.


Der Aufbau weiterer Sozialzentren ist deshalb dringend nötig und Ziel dieser Stiftung.



Bei ihren Erzählungen spürten die Schülerinnen und Schüler der Helene-Weber-Schule, wie wichtig ihr dieses Projekt und ihre Arbeit in Kamerun ist und dass  sie mit ganzem Herzen dabei ist. Selten bekommen sowohl Jugendliche als auch Lehrkräfte die Gelegenheit,  so direkt "von der Quelle" berichtet zu bekommen.


Am meisten hat es uns beeindruckt, dass sie sich ihr ganzes Leben dafür  eingesetzt hat, Menschen in Not zu helfen und mit wie viel Liebe und Engagement sie sich für ihr Projekt einsetzt.


Besonders begeistert hat es uns, dass sie schon etwa 600 Mädchen geholfen hat, eine eigene Existenz aufzubauen.



HAU

 

 

 

 

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